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Interview mit Frank Ecker

Sicherheitsauftrag

Mit mehr als 650 Beschäftigten, wovon über 25% vor Ort arbeiten, und Eingriffen in die Strom- und Gasnetze ist die Sicherheit eine große Herausforderung für Creos. Frank Ecker von der Abteilung „Health, Safety and Environment“ formuliert die Sicherheitsbestimmungen.

In welcher Abteilung arbeiten Sie? Welche Aufgaben hat Ihre Abteilung?

Die Abteilung heißt „Health, Safety and Environment“ (HSE) und ist zuständig für die Gesundheit und Sicherheit der Creos-Mitarbeiter. Wir sind in den Büros, in den Werkstätten und auf den Baustellen im Einsatz.

In den Büros beschäftigen wir uns mit Brandprävention und den Abläufen einer schnellen Evakuierung der Mitarbeiter bei einem Schadensfall.

Wir werden aber vorwiegend in den Werkstätten und auf den Baustellen tätig, d.h. dort, wo die Arbeiter den größten physischen Gefahren ausgesetzt ist.

Potenzielle Vorfälle sind Stromschläge, die bis zum Tod von Beschäftigten führen können, die am Stromnetz arbeiten, das Sturzrisiko für jene, die in großer Höhe tätig sind, sowie das Explosionsrisiko für Mitarbeiter, die am Erdgas-Verteilernetz arbeiten.

In den Werkstätten können Risiken von den Schwermaschinen ausgehen. Außerdem sind die Kranwagen, die Hubarbeitsbühnen und die Gabelstapler als Gefahrenquellen vor Ort zu nennen-

Wie ist Ihre genaue Funktionsbezeichnung?

Administrativer und technischer Angestellter im Service HSE.

Was ist die konkrete Aufgabe Ihrer Funktion?

Wir müssen uns immer bewusst sein bei unserer Tätigkeit, sei es im Strom- oder im Erdgasbereich, dass der Arbeiter jeden Tag einer tödlichen Gefahr ausgesetzt ist. Meine Aufgabe und die meiner Kollegen im Service besteht darin, dafür zu sorgen, dass der Mitarbeiter am Abend bei guter Gesundheit nach Hause gehen kann.

Welche Methode setzen Sie ein?

Es ist absolut wichtig, dass der Mitarbeiter professionell mit den Risiken, denen er ausgesetzt ist, umgeht. Zu diesem Zweck bieten wir Schulungen an. Wir haben bei Creos zahlreiche Schulungen entwickelt, die alle Sicherheitsaspekte abdecken: Wie soll man sich schützen, welche Sicherheitsausrüstung soll man verwenden, wie kann man einen Kurzschluss, einen Stromschlag, einen tödlichen Stromschlag, eine Gasexplosion vermeiden ... Die verschiedenen Kurse dauern von einigen Stunden bis zu 100 Stunden pro Jahr.

Die Sicherheitsausrüstung wählen wir nach ihrer Qualität, ihrer Funktionalität und ihrer Kompatibilität mit den Creos-Netzen aus.

Und wie sieht das Resultat Ihrer Bemühungen aus?

Welche Ausbildung und welche Fähigkeiten sind für diese Stelle notwendig?

Ich bin diplomierter Elektrotechniker. Um eine Funktion in unserer Abteilung übernehmen zu können, muss man diplomierter Wirtschaftsingenieur sein oder über eine mehrjährige Erfahrung im Erdgas- oder Strombereich verfügen. Man muss die Netze und die auszuführenden Arbeiten kennen.

Wie haben Sie bei Creos angefangen?

Ich fing 1992 als Techniker im Mittel- und Niederspannungsnetz an. 2008 kam HSE hinzu. Die Sicherheit der Menschen ist ein Gebiet, das mich besonders interessiert.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit?

Ich komme auf die Notwendigkeit zurück, die Sicherheitsbestimmungen einzuhalten und nicht als Zwang zu betrachten, sondern als Teil der täglichen Arbeit zu akzeptieren. An Weiterbildungs- und Informationsmaßnahmen mitzuarbeiten, mit denen die Gesundheit und die Sicherheit der Mitarbeiter verbessert werden soll, sowie an einer Sicherheitskultur mitzuwirken, ist sehr befriedigend.

Über welche menschlichen Qualitäten muss man verfügen?

Unser Service steht innerhalb von Creos im Ruf, sehr genau zu sein, denn wir nehmen die Sicherheitsbestimmungen sehr ernst. Der Arbeitgeber ist von Gesetz wegen verpflichtet, seine Beschäftigten bestmöglich zu schützen. Es ist klar, dass die Sicherheitsprozeduren befolgt werden müssen. Wir müssen sie erklären, ihren Sinn erläutern und sie umsetzen.

Was können Sie Bewerbern für eine Stelle bei Creos noch mit auf den Weg geben?

Creos ist ein wichtiges Unternehmen mit einem öffentlichen Auftrag. Energie ist ein expandierender Wirtschaftssektor, der zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes beiträgt und Spitzentechnologie einsetzt.

Herr Ecker, wir danken Ihnen für dieses Interview.