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Interview mit Jean-Luc Jungblut

Sobald es dunkel wird, gehen an Ihrem Wohnort Hunderte von Lichtquellen an, damit Sie weiterhin gute Sicht haben und sich in Sicherheit fühlen. Frauen und Männer sind unablässig im Einsatz, um der Gefahr von Pannen vorzubeugen und bei einer Betriebsstörung rasch intervenieren zu können. Jean-Luc Jungblut von der Abteilung für Straßenbeleuchtung von Creos trägt dazu bei, dass Sie sich auf öffentlichen Strassen niemals im Dunkeln befinden.

Guten Tag, Jean-Luc Jungblut. Vielen Dank, dass Sie sich zu diesem Interview für unsere Frühlingsausgabe der Creos News bereit erklärt haben. Sie arbeiten in der Abteilung für Straßenbeleuchtung. Welches sind die Aufgaben dieser Abteilung?

Creos ist für den Unterhalt und die Störungsbehebung bei der Straßenbeleuchtung von rund 60 Gemeinden in Luxemburg zuständig. Creos übernimmt auch die Modernisierung der bestehenden Installationen. Zudem führen wir Beratungen durch und übernehmen die Systemkonzeptionierung bei neuen Projekten. Unser Knowhow ist auf dem Markt anerkannt. Mit einem gut konzeptionierten System kann die Gemeinde Energie sparen. Wenn es darum geht, die Anzahl der Straßenlaternen in einer Straße zu optimieren und die geltenden Vorschriften einzuhalten, stehen uns zahlreiche Rechenmethoden zur Verfügung.

Wie lautet Ihr Titel genau?

Techniker bei der Abteilung „Technical Workshops / Public Lighting“ in Mersch.

Wie würden Sie Ihre Funktion erklären?

Meine Arbeit hat verschiedene Facetten. Ich bin im Führungsstab der technischen Montageteams und stelle den Kontakt zu den Gemeindebehörden sicher. Ich berate sie, wie sie Ihre Betriebsgüter einsetzen können, denn die Straßenbeleuchtung gehört zu den Gütern der Gemeinde, ich verfasse Offerten und stelle die Verbindung zwischen der Technik und der Gemeinde her, um die Projekte voranzutreiben. Zudem ist es meine Aufgabe, die Kundenbindung zu fördern und alle Leistungen zu präsentieren, die Creos den Gemeinden bieten kann.

Welche Ausbildung und welche Fähigkeiten sind für diese Stelle notwendig?

Ich bin Telekommunikationstechniker. Obschon ich also in einer anderen Branche ausgebildet wurde, fällt es mir als Techniker leicht, die Materie zu verstehen. Zudem werden viele Weiterbildungen organisiert. Wir besuchen regelmäßig technische Seminare und Konferenzen zum Thema Straßenbeleuchtung, auch im Ausland. Bei diesen Anlässen wird man über technischen Neuheiten wie zum Beispiel die LED-Beleuchtung informiert, und man hört, welche Erfahrungen andere Elektrotechniker und Gemeinden gemacht haben. Ich stehe auch oft mit den Ponts et Chaussées in Verbindung, die für die Beleuchtung der Nationalstraßen und Autobahnen zuständig ist.

Wie haben Sie bei Creos angefangen?

Ich habe vor sechs Jahren in der Vertriebsabteilung in Strassen begonnen. Da ich sowohl Erfahrung im kaufmännischen Bereich wie bei der Projektleitung mitbrachte, bat man mich, in die Abteilung für Straßenbeleuchtung zu wechseln und in Mersch zu arbeiten, um näher bei den Einsatzteams zu sein.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit?

Mir gefällt vor allem die Vielfalt. Auf der kaufmännischen Ebene habe ich Kontakt zu den Kunden, was mit gut gefällt. Als Techniker entspricht mir die technische Seite meiner Arbeit aber ebenso. Da ich an der Leitung der Teams beteiligt bin, stehe ich auch mit den Technikern in Kontakt. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen, es gibt ganz spezifische Probleme zu lösen und sehr flexibel zu arbeiten, das finde ich sehr anregend.

Über welche menschlichen Qualitäten muss man verfügen?

In den technischen Teams arbeiten Monteure, und jeder Monteur ist ein Individuum. Man muss sie kennenlernen und mit jedem anders umgehen. Bei den Kunden ist es im Übrigen nicht anders. Ich habe mit den Technikern der Gemeinde eine genau so gute Beziehung wie mit den Volksvertretern. Das bedingt, dass man die Menschen kennt und versteht, wie sie reagieren.

Welche Karrieremöglichkeiten gibt es?

Ich bin mit meiner jetzigen Funktion sehr zufrieden. Sollte ich eine Veränderung wünschen, gäbe es bestimmt Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln.

Vielen Dank Jean-Luc, dass Sie auf unsere Fragen geantwortet haben.